Logo von GPS-Navigation

Logo GPS-Navigation © ADFC Münsterland | FG Navigation

Openfietsmap

 

Openfietsmap, die beste Alternative zur offiziellen Garminkarte

 

Allgemeines

Die digitale Karte von www.Openfietsmap.nl ist eine routingfähige Fahrradkarte für Garmin GPS Geräte, die auch mit  dem Smartphon oder Tablet nutzbar (z.B. Android App Locus) ist. Am PC wird sie mit der Software BaseCamp™ von Garmin genutzt.  Sie basiert auf Daten des Projektes www.openstreetmap.org.

Diese Karte unterstützt kein Routing für PKW´s. Alle Routingoptionen sind für Fahrradfahrer. Die Straßen sind hier die Fahrradwege in unterschiedlichen Klassen.

Die Karte für die Niederlande erlaubt die Suche nach Hausnummern und ist auf 5 Meter genau.


Die Karte für Deutschland und Benelux erlaubt teilweise die Suche nach Hausnummern und ist auf    10 Meter genau.

Die Karte für Europa erlaubt keine Hausnummernsuche und ist auf 25 Meter genau.


In den Niederlanden und im Grenzraum zu Deutschland werden die „Knootpunte“ angezeigt.

Seit Dezember 2017 gibt es für viele Karten auch eine Reliefversion, ab März 2018 steht auch die Europakarte in dieser Form als Download zur Verfügung.

Download und Installation

Die Karten werden in Versionen für die Betriebssysteme Windows oder Mac/OS und für das GPS-Gerät zum Download angeboten.

Folgende Karten stehen bereit:

Benelux (Vollversion, Wanderkarte und einfache Version)
Deutschland

Deutschland und Benelux (gut für die hiesige Region geeignet)
Azoren, Madeira, Kanarische Inseln
Alpen
Island
Europa

Außerdem kann man sich in einer sog. Lite-Version Karten für die ganze Welt zusammenstellen

Installation der Karten auf dem PC             

Seit Dezember 2017 gibt es 2 Möglichkeiten Karten auf dem Computer zu installieren. Im Unterschied zu der sonst von Windows gewohnten Routine, installieren sich die Karten nicht automatisch an einen vorbestimmten Ort. Sie müssen an einen vom Benutzer gewählten Ort kopiert und von dort in Bascamp installiert werden. Sollte die Karte verschoben werden, ist eine Neuinstallation notwendig. Die Installationsschritte jetzt der Reihe nach:

Erste Möglichkeit PC Version

  • Nach dem Download entpacken Sie die OFM_DE_BNL (TT-MM-JJ_pc) .zip-Datei
  • Legen Sie den entpackten Ordner in ein Verzeichnis iIhrer Wahl, zB  C: \ Garmin \ Maps \ OpenFietsMap (Deutschland oder (DBNL)).
  • Starten sie die install.exe. Diese Datei finden Sie sehr weit unten (fast am Ende) im Verzeichnis.

 

Zweite Möglichkeit PC Version (gmap-Version) Reliefkarte

  • Die gmap Versionen (Mac OSX / Windows) von der OFM Benelux Vollversion und Deutschland (+ Benelux) enthalten Erhebung und schattierte Entlastung (DEM - Daten).
  • Nach dem Download entpacken Sie die OFM_DE_BNL(06-01-2018_gmap).zip-Datei
  • Windows – Benutzer müssen nur entpacken. Kopieren des gmap Ordner im Standard Garmin Verzeichnis. Keine Installation notwendig, aber stellen Sie sicher, dass die vorherige Version deinstalliert wurde. Dieses Standard Garminverzeichnis ist ein versteckter Systemordner auf dem C-Laufwerk (C: \ Programdata \ GARMIN \ Maps oder C: \ Benutzer \ {user} \ AppData \ Roaming \ GARMIN \ Maps). Häufig muss der Ordner erst bei den Ordneroptionen sichtbar gemacht werden.
  • Sie können die Karten auch auf ein anderes Laufwerk kopieren und stellen nur eine Verknüpfung aus diesem Verzeichnis zum vorgenannten Standard Garminverzeichnis her. Mein Vorschlag wäre, einen zentralen Ordner im Laufwerk C zu wählen (z. B. C:/Garmin). Dort wären dann alle Karten und man behält bei dieser riesigen Datenmenge den Überblick.
  • Ein einfacher Weg Karten zu installieren, ist die Benutzung der Software Javawa GMTK.

Installation der Karte auf dem GPS-Gerät

Auch hier gibt es eine Änderung seit Dezember 2017. Die neuen Karten (bis auf Europa) sind hier ebenfalls Reliefkarten. Das GPS-Gerät braucht eine Datei *.img (sg. Image) entweder auf einer MicroSD-Karte oder im internen Speicher des Gerätes. Mehrere Karten können nur neue Garmingeräte verwalten.

  • Nach dem Download entpacken sie die OFM_DE (gmapsupp_dd-mm-yy) .zip
  • Kopieren sie die gmapsupp.img in einem Garmin-Ordner auf einer microSD-Karte oder im internen Speicher des Gerätes
  • Bei mehreren Karten wählen sie unterschiedliche Namen für die gmapsupp.img

Achtung, wenn sie mehrere Karten mit der gleichen Bezeichnung aufspielen, besteht die Gefahr, dass keine Karte angezeigt wird.

Routingprofile

Die OFM-Karte autoroutingfähig. Die Software BaseCamp™ ist für die von Garmin angebotenen Karten optimiert; die dort vorgesehenen Profile passen nur teilweise zur Karte von Openfietsmap. Wir müssen für die jeweilige Aktivität eigene Profile erstellen bzw. vorhandene anpassen.

Zuerst eine Übersicht über die Möglichkeiten der Anpassung der Profile

Jetzt das Profil normales Radfahren!

Wählt touristische Routen, macht also Umwege, um auf ausgewiesenen Wegen zu fahren (Radfernwege, Themenradwegre wie z.B. Rheinradweg).

Wenn das Routing absolut nicht klappen sollte, dann kann man mit dem folgenden Profil (Wandern oder Fahrradfahren in der Stadt, auch entgegen Einbahnstraßen) einen letzten Versuch starten.

In diesem Beitrag sind die grundsätzlichen Dinge zu dieser Karte erläutert. Eine ausführliche Anleitung gibt es hier als Download

 Albrecht Liesmann

 

 

alle Themen anzeigen

Verwandte Themen

Lasse mit Brompton

LASSE - Dein Lastenrad für Münster

LASSE, LOTTE, LEMMY und LEA*LEO sind deine Lastenräder für Münster!

Kostenlos ausleihen - Lasten transportieren - am…

Der Fahrradcode wird u.a. mit einem speziellen Aufkleber am Rahmen befestigt.

Rahmencodierung

Codierung gegen Fahrradklau

Durch eine Rahmencodierung lässt sich ein Rad jederzeit zweifelsfrei seinem rechtmäßigen…

Schulbetrieb auf dem Trainingsgelände

Radfahrschule

Radfahren lernen - Besser spät als nie

Die Radfahrkurse für Erwachsene wenden sich an Menschen, die noch nie in ihrem…

Leezenküche

Leezenküche

Die Leezenküche ist eine Selbsthilfe-Fahrradwerkstatt des ADFC Münster. Nicht nur für Mitglieder besteht die…

Pepe – die Pastinakenpedale

Pepe, die Pastinakenpedale

Pepe - die mobile Gemeinschaftsküche für Münster

https://muenster.adfc.de/artikel/openfietsmap-1

Häufige Fragen von Alltagsfahrer*innen

  • Was macht der ADFC?

    Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club e.V. (ADFC) ist mit bundesweit mehr als 190.000 Mitgliedern, die größte Interessenvertretung der Radfahrerinnen und Radfahrer in Deutschland und weltweit. Politisch engagiert sich der ADFC auf regionaler, nationaler und internationaler Ebene für die konsequente Förderung des Radverkehrs. Er berät in allen Fragen rund ums Fahrrad: Recht, Technik, Tourismus.

    weiterlesen

  • Was bringt mir eine ADFC-Mitgliedschaft?

    Radfahren muss sicherer und komfortabler werden. Wir nehmen dafür – auch Dank Ihrer Mitgliedschaft – nicht nur Einfluß auf Bundestagsabgeordnete, sondern setzen uns auf Landes- und Kommunalebene für die Interessen von Radfahrern ein. Für Sie hat die ADFC Mitgliedskarte aber nicht nur den Vorteil, dass wir uns für einen sicheren und komfortablen Radverkehr einsetzen: Sie können egal, wo Sie mit Ihrem Fahrrad unterwegs sind, deutschlandweit auf die AFDC-Pannenhilfe zählen. Außerdem erhalten Sie mit unserem zweimonatlich erscheinenden ADFC-Magazin Information rund um alles, was Sie als Radfahrer politisch, technisch und im Alltag bewegt. Zählen können ADFC-Mitglieder außerdem auf besonders vorteilhafte Sonderkonditionen, die wir mit Mietrad- und Carsharing-Anbietern sowie Versicherern und Ökostrom-Anbietern ausgehandelt haben. Sie sind noch kein Mitglied?

    weiterlesen

  • Was muss ich beachten, um mein Fahrrad verkehrssicher zu machen?

    Wie ein Fahrrad verkehrstauglich auszustatten ist, legt die Straßenverkehrszulassungsordnung (StVZO) fest. Vorgesehen sind darin zwei voneinander unabhängige Bremsen, die einen sicheren Halt ermöglichen. Für Aufmerksamkeit sorgen Radler*innen mit einer helltönenden Klingel, während zwei rutschfeste und festverschraubte Pedale nicht nur für den richtigen Antrieb sorgen. Je zwei nach vorn und hinten wirkende, gelbe Rückstrahler an den Pedalen stellen nämlich darüber hinaus sicher, dass Sie auch bei eintretender Dämmerung gut gesehen werden können. Ein rotes Rücklicht erhöht zusätzlich die Sichtbarkeit nach hinten und ein weißer Frontscheinwerfer trägt dazu bei, dass Radfahrende die vor sich liegende Strecke gut erkennen. Reflektoren oder wahlweise Reflektorstreifen an den Speichen sind ebenfalls vorgeschrieben. Hinzu kommen ein weißer Reflektor vorne und ein roter Großrückstrahler hinten, die laut StVZO zwingend vorgeschrieben sind.

    weiterlesen

  • Worauf sollte ich als Radfahrer achten?

    Menschen, die Rad fahren oder zu Fuß gehen, gehören zu den ungeschützten Verkehrsteilnehmern. Sie haben keine Knautschzone – deshalb ist es umso wichtiger, sich umsichtig im Straßenverkehr zu verhalten. Dazu gehört es, selbstbewusst als Radfahrender im Straßenverkehr aufzutreten, aber gleichzeitig defensiv zu agieren, stets vorausschauend zu fahren und mit Fehlern von anderen Verkehrsteilnehmern zu rechnen.Passen Sie Ihre Fahrweise der entsprechenden Situation an und verhalten Sie sich vorhersehbar, in dem Sie beispielsweise Ihr Abbiegen durch Handzeichen ankündigen. Halten Sie Abstand von Lkw, Lieferwagen und Kommunalfahrzeugen. Aus bestimmten Winkeln können Fahrer nicht erkennen, ob sich seitlich neben dem Lkw Radfahrende befinden. Das kann bei Abbiegemanövern zu schrecklichen Unfällen führen. Beachten Sie immer die für alle Verkehrsteilnehmer gültigen Regeln – und seien Sie nicht als Geisterfahrer auf Straßen und Radwegen unterwegs.

    weiterlesen

  • Was ist der Unterschied zwischen Pedelecs und E-Bikes?

    Das Angebot an Elektrofahrrädern teilt sich in unterschiedliche Kategorien auf: Es gibt Pedelecs, schnelle Pedelecs und E-Bikes. Pedelecs sind Fahrräder, die durch einen Elektromotor bis 25 km/h unterstützt werden, wenn der Fahrer in die Pedale tritt. Bei Geschwindigkeiten über 25 km/h regelt der Motor runter. Das schnelle Pedelec unterstützt Fahrende beim Treten bis zu einer Geschwindigkeit von 45 km/h. Damit gilt das S-Pedelec als Kleinkraftrad und für die Benutzung sind ein Versicherungskennzeichen, eine Betriebserlaubnis und eine Fahrerlaubnis der Klasse AM sowie das Tragen eines Helms vorgeschrieben. Ein E-Bike hingegen ist ein Elektro-Mofa, das Radfahrende bis 25 km/h unterstützt, auch wenn diese nicht in die Pedale treten. Für E-Bikes gibt es keine Helmpflicht, aber Versicherungskennzeichen, Betriebserlaubnis und mindestens ein Mofa-Führerschein sind notwendig. E-Bikes spielen am Markt keine große Rolle. Dennoch wird der Begriff E-Bike oft benutzt, obwohl eigentlich Pedelecs gemeint sind – rein rechtlich gibt es große Unterschiede zwischen Pedelecs und E-Bikes.

    weiterlesen

  • Gibt es vom ADFC empfohlene Radtouren für meine Reiseplanung?

    Wir können die Frage eindeutig bejahen, wobei wir Ihnen die Auswahl dennoch nicht leicht machen: Der ADFC-Radurlaubsplaner „Deutschland per Rad entdecken“ stellt Ihnen mehr als 165 ausgewählte Radrouten in Deutschland vor. Zusätzlich vergibt der ADFC Sterne für Radrouten. Ähnlich wie bei Hotels sind bis zu fünf Sterne für eine ausgezeichnete Qualität möglich. Durch die Sterne erkennen Sie auf einen Blick mit welcher Güte Sie bei den ADFC-Qualitätsradrouten rechnen können.

    weiterlesen

Bleiben Sie in Kontakt